Fenster und Terrassentüren sind bevorzugte "Knackpunkte" für Einbrecher.
Gut 80 % der Einbrüche in Einfamilienhäusern gehen über diesen Weg. Bei Mehrfamilienhäuser sind es noch 40 %.
Ein Grund für diese Schwachstelle liefern vor allem die älteren Verriegelungssysteme an Fenster und Türen, die noch vor rund 10 Jahren eingebaut wurden.
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Einfache Rollzapfensysteme sind leicht zu überwinden und erfreuen immer wieder jeden geübten Einbrecher.
(Links Foto vom Rahmen einer Terrassentür mit Rollzapfen, rechts das Bild eines Rollzapfens) |
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Oftmals reicht einfaches Werkzeug wie z.B. ein Schraubenzieher oder ein Stechbeitel zum Aufhebeln der Fenster aus.
Dagegen verkrallen sich Zapfen mit Pilzköpfen und den entsprechenden Schließblechen ineinander. Diese Konstruktion ist insgesamt sicherer.

Eine weitere Schwachstelle bieten Doppelfenster, speziell, wenn ein Flügel gekippt ist. Dann kann der unerwünschte Besucher durch die Öffnung greifen und das zweite Fenster öffnen. Wie dies im Einzelnen geht wollen wir hier nicht speziell ausführen.
Bild unten: Ältere Beschäge für Fenster und Fenstertüren (Balkontüren / Terrassentüren)
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Besonders schwach ausgeprägt ist die Sicherung älterer Balkontüren / Terrassentüren an der Bandseite auf der sich oftmals nur oben und unten je ein Bandteil befindet, während die Mitte der Tür völlig ungesichert ist.
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Das rechte Bild oben zeigt das Verriegelungssystem mit Verriegelungsstange im Fenster oder Türrahmen bzw. im Boden oder an der Fensterbank.
Mit dem umfangreichen Abussystem haben Sie ein Sicherheitspaket, das für fast alle Fälle der Sicherung ausreicht.
Vielfach reicht es aus, dabei lediglich die alten Fenstrgriffe auszutauschen und die neuen Schließbleche zu befestigen.
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